Regie & Drehbuch: Sergej Moya
Kurzfilm 15 min.
Deutschland 2009
Eine Robert Flint & Sascha Pollack Produktion
Darsteller:
Clemens Schick
Trystan Pütter
Sebastian Urzendowsky
Carlo Ljubek
Am letzten Berlinale-Tag stellte Sergej Moya außerhalb des Programms der Filmfestspiele in der Astoria Film Lounge seinen Kurzfilm "Die blaue Periode" vor, in dem man Clemens Schick mit Bart und blonder Damenperücke sehen kann.
Astoria Film Lounge
hennesy.cc sagt:
Sergej Moya gibt sein äußerst erfolgreiches Debüt als Regisseur bei dem Kurzfilm, dessen Geschichte geschickt von ihm inszeniert wurde. Schick spielt die Mutter, die so sehr auf ihren verschollenen Ehemann wartet, dass sie seine Gestalt annimmt. Zu Kaffeebesuch kommen die Tochter (Pütter) und Freunde der Familie (Ljubek, Urzendowsky). Da der Kontakt zu Tochter Sophia auch nicht mehr so innig ist, und Mutter nicht mal weiß, ob Sophia einen Freund hat, will sie aus ihrer eigenen Einsamkeit heraus vermitteln…
Trotz der eher ernsten Themen wie Einsamkeit und Familienbande, zaubert der Film dank seiner pointierten Szene ein ständiges Grinsen ins Gesicht. „Wir wollten keinen Klamauk machen“, so Sergej Moya. Dieser Film ist alles andere als Klamauk, im Gegenteil, punktgenau und mit schönen Bildern wurde diese Tragikomödie umgesetzt. Absolut sehenswert.
Regisseur Sergej Moya mit Darstellern Trystan Pütter, Clemens Schick und Carlo Ljubek