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Star-Ticker
Saturday, 10. October 2009

Die heißeste Frau des Planeten ist spätestens seit »Pearl Harbor« weltberühmt.

Heiß, heißer, Kate Beckinsale!
Die Welt hat eine neue Sex-Göttin! Das „Esquire“-Magazin kürte Kate Beckinsale (36) zur „Sexiest Woman Alive“.
Damit tritt die Britin in die Fußstapfen von Bond-Girl Halle Berry. Und was sagt Kate zu der tollen Auszeichnung? „Das ist echt albern. Mit vier Brüdern kann man nicht so einen Titel heimbringen. Die werden mich in den Schwitzkasten nehmen oder mir eine Kopfnuss verpassen.“




BIG LEBOWSKI"-WIEDERSEHEN
Bridges als saufender Marshall


Würdiger Nachfolger: Der "Dude" wird zum "Marshall" (Foto: UIP / Paramount)

"Hätte ich das früher gewusst, hätte ich mein ganzes Leben eine Augenklappe getragen!"
Das sagte Filmlegende John Wayne, als er 1969 für "Der Marshall" endlich seinen ersten und einzigen Oscar gewann. Nun wird Jeff Bridges in einem Remake des genialen Spätwestern in Waynes riesige Fußstapfen treten: Als saufender Marshall mit Augenklappe macht er sich gemeinsam mit einem jungen Texas Ranger auf die Suche nach dem Mörder des Vaters einer verzweifelten 14-Jährigen.

Dass die Neuverfilmung ein echtes Kinoerlebnis wird, dafür garantieren die Joel-Brüder, die "Der Marshall" inszenieren werden. Wie genial deren groteske Filmsprache zu solchen Themen passt, bewies zuletzt das sechsfach oscarprämierte Meisterwerk "No Country for Old Men". Außerdem kommt mit Jeff Bridges und den Coens das Dreamteam aus dem Klassiker "The Big Lebowski" wieder zusammen, in dem der Edelmime als zugedröhnter Alt-Hippie "Dude" Filmgeschichte schrieb. Das verspricht ein Kinoerlebnis zum Zungeschnalzen!


NEUES AUS MITTELERDE
"Der kleine Hobbit" ist gerettet


"Mein Schatz": Andy Serkis wird auch im "Hobbit" Gollum Leben einhauchen (Foto: Warner)

Wenn zwei sich beim Film streiten, geht es meist um unfassbar viel Geld - aber jetzt freut sich der Dritte: "Der Kleine Hobbit" kann endlich Mittelerde durchstreifen ...

Die drei Teile von "Der Herr der Ringe" haben allein in den USA über eine Milliarde Dollar eingespielt. Schlägt man die Kinobesucher im Rest der Welt und die DVD-Einnahmen obendrauf, ahnt man, dass solche schwindelerregenden Summen sowohl gute als auch schlechte Nachrichten hervorbringen. Die gute zuerst: Natürlich erscheint es logisch, auch J.R.R. Tolkiens Vorgängerbuch "Der kleine Hobbit" zu verfilmen. Die Fans gieren danach, das wird bestimmt ein gutes Geschäft. Jetzt die schlechte Nachricht: Wenn soviel Geld umgesetzt wird, fühlt sich immer einer benachteiligt. Im Falle von "Der Herr Ringe" die Erbengemeinschaft und ihre gemeinnützige Stiftung, der "Tolkien Trust" und der Verlag Harper Collins.

Sie forderten von der Filmproduktion New Line einen satten Nachschlag von über 200 Millionen Dollar, zogen vor Gericht - und drohten, die Verfilmung des "Hobbits" zu verhindern. Jetzt die richtig gute Nachricht: Heute wurde bekannt, dass sich die Streithähne außergerichtlich geeinigt haben. Der "Hollywood Reporter" schätzt, dass der "Tolkien Trust" von New Line etwa 100 Millionen friedensstiftende Dollar erhalten hat. Christopher Tolkien, Sohn des Schriftstellers J.R.R. gab bekannt: "Wir freuen uns, dass die Auseinandersetzung beigelegt ist und wir unsere produktive und karitative Beziehung fortsetzen können." Heißt: "Der kleine Hobbit" wird kommen, als Zweiteiler übrigens. Regisseur Guillermo Del Toro kann ab März 2010 losdrehen. Sir Ian McKellen steht wieder als Gandalf bereit, Hugo Weaving als Lord Elrond und Andy Serkis als Gollum. Und Neuseeland wird natürlich wieder die Rolle Mittelerdes übernehmen.


HEISSE HÜLLE
Scarlett Johansson schwitzt für "Iron Man"


Heiß, heiß, Baby: Scarlett Johansson in ihrem hautengen Latex-Outfit (Foto: Concorde)

Scarlett Johannsons "Iron Man"-Auftritt im hautengen Synthetik-Outfit dürfte das Blut einiger (männlicher) Filmfans in Wallung bringen. Dabei geriet sie bei ihrem Auftritt selbst mächtig ins Schwitzen.

Das lag allerdings nicht an einem bisher unbekannten Latex-Fetisch der Schauspielerin, sondern schlichtweg an den schier unerträglichen Temperaturen. Johansson berichtet: "Als ich den Catsuit das erste Mal sah, schwante mir schon Übles. Und in der Tat, es war verdammt heiß in diesem Anzug - im wahrsten Sinne des Wortes."

Überstanden hat sie's trotzdem - unbeschadet genug, um mit einem zweiten Auftritt als "Schwarze Witwe" zu liebäugeln: "Es gibt ziemlich viele Geschichten mit dieser Figur, also hoffe ich, dass es irgendwie mit ihr weiter geht. Wenn sie den Fans gefällt, gibt's vielleicht ein Wiedersehen."


RICHTIGSTELLUNG
Keanu Reeves macht Vaterschaftstest


Fällt der Vaterschaftstest positiv aus, könnte Keanu Reeves einen Großteil seines Vermögens verlieren (Foto: Kurt Krieger)

Für seine Großzügigkeit bei Filmprojekten ist Keanu Reeves bekannt, denn der Star verzichtet gerne auf Teile seines Gehalts, um ein Engagement anderer Schauspieler zu sichern. Einer ihm unbekannten Frau und ihren Kindern will er aber nicht freiwillig Unterhalt zahlen.

Die 46-jährige Kanadierin Karen Sala sieht in Keanu Reeves den Vater zumindest eines ihrer erwachsenen Kinder und hat nun vor einem Gericht in Ontario Klage auf Unterhalt eingereicht. Obwohl der "Matrix"-Star die Frau noch nie getroffen haben will, ließ er durch seinen Anwalt Lorne Wolfson ausrichten, dass er sich einem Vaterschaftstest unterzieht, um seinen Namen reinzuwaschen.

"Mir geht es nicht um Rache und auch nicht darum, ihn schlecht zu machen", erzählte Sala Reportern außerhalb des Gerichtsgebäudes. "Ich will mit der Sache abschließen und Frieden finden. Das ist meine persönliche Reise." Wohl eher ein Versuch, schnell reich zu werden. Die Kanadierin verklagt den Schauspieler nämlich auf 146 Millionen Dollar. So verlangt sie 38 Millionen Dollar Unterhalt für die Kinder und für sich selbst 108 Millionen Dollar Ehegattenunterhalt rückwirkend bis zum Jahr 1988.

Das wäre ungefähr die Summe, die Reeves an den "Matrix"-Filmen verdient haben soll. Eine Niederlage hat der Star schon einstecken müssen: Die Klage wurde vor Gericht zugelassen, obwohl Keanu zwei Monate lang dagegen gekämpft hat. Nun muss das Ergebnis des Vaterschaftstests Klarheit bringen.

 
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