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"e-Interview" mit Xaver Hutter
Wednesday, 12. March 2008


Xaver Hutter
© xaverhutter.com

Xaver Hutter wurde 1976 in Wien geboren und gab sein Fernsehdebut 1996 in „Der Neffe“ von Gabriela Zerhau. Seine Kinopremiere erfolgte im gleichen Jahr mit Stefan Ruzowitzky’s Film „Tempo“, für den er sogleich mit dem Jurypreis des Filmfestes Genf als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. 1999 erhielt er den Max-Ophüls-Preis als bester Hauptdarsteller in dem Kinofilm „In Heaven“...

Zur Zeit ist er immer wieder in TV-Serien sowie Kino-und Fernsehfilmen zu sehen, so auch in diesem Jahr in der Kinoproduktion „WEISSE LILIEN“. Grund genug für hennesy.cc, mit dem heimischen Schauspieler zu seinem Geburtstag ein e-Interview zu machen…  

1.) Heuer kommt der Film „Weisse Lilien“ mit dir ins Kino. Wie war der Dreh für dich und was kannst du uns schon über den Film verraten?

Nicht allzuviel, da ich ihn noch nicht sah. Jedoch fand ich das Drehbuch ueberaus komplex und mit einer gehoerigen Portion Suspense. Der Dreh selbst war ne wunderbare Erfahrung.

  
2.) Welchen Charakter spielst du in diesem Film und was verbindet dich mit ihm?

Ich spiele einen Sicherheitsbeamten, welcher unter seiner Uniform scheinbar zerbricht.

  
3.) Wie war die Arbeit mit dem Regisseur Christian Frosch?

Unkompliziert.

  
4.) Erinnerst du dich an irgendwelche lustigen Zwischenfälle beim Dreh?

Man schoss mir in die Eier. War ziemlich lustig.

  
5.) Welche Projekte stehen in naher Zukunft noch bei dir an bzw. spielst du mal wieder Theater in deiner Heimatstadt Wien?

Einige kleine Rollen fuer Kino+TV sind in Vorbereitung.

  
6.) Wie bereitest du dich auf deine Rollen vor? Wie gehst du deine Recherchen an? Im Beispiel deiner Rolle Wolfgang Amadeus Mozart im TV-Spielfilm „Mozart - Ich hätte München Ehre gemacht“?

Viel nachdenken, viel zweifeln, viel lesen und sich dann entscheiden.

  
7.) Was bedeutet für dich Erfolg? Kritikerlob?

Erfolg hat viel mit Glueck zu tun. Es zahlt sich jedoch immer aus das Glueck herauszufordern und seinen Traum zu leben. Lob ist immer schoen. Es kann nicht genug davon geben.

  
8.) Wie würdest du deinen künstlerischen Anspruch beschreiben?

Hoch.

  
9.) Was sagst du zu Stefan Ruzowitzky’s Österreich-OSCAR für den Film „Die Fälscher“, der ja mit dir - in deiner ersten Kinorolle - den Film „Tempo“ gedreht hat? Hast du den Film gesehen?

Natuerlich habe ich „Die Faelscher“ gesehen und freuen tue ich mich von ganzem Herzen ueber diesen Riesenerfolg.

   
10.) Du hast heute deinen 32. Geburtstag! Hast du Angst vor dem Älterwerden?

Nein. Nie gehabt. Je aelter, desto spannender, auch wenn man das hin und wieder vergisst.

   
11.) Möchtest du sonst noch was loswerden?

Es regnet.

  

Vielen Dank für dieses „e-Interview“.

MORE INFOS:

www.xaverhutter.com

 

 

Weiße Lilien
aka: Yoon, Neustadt
von Christian Frosch

Psychothriller

A / D / LUX / H 2007, 96 min., 35mm
Drehorte: Wien
Drehbuch: Christian Frosch
Kamera: Busso von Müller
Schnitt: Michael Palm
Produzenten: Gabriele Kranzelbinder, Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Alexander Ris, Jörg Rothe, Bady Minck, Peter Miskolczi

Darsteller:
Xaver Hutter, Brigitte Hobmeier, Martin Wuttke, Johanna Wokalek, Gabriel Barylli, Erni Mangold u.a.

Eine Produktion der Amour Fou
in Koproduktion mit Mediapolis (D), Minotaurus Film (LUX), Eurofilm-Studio (H), weltfilm gmbh (D)

Synopsis:
Nie zuvor waren Wohnblöcke bedrohlicher und mehr vereinnahmt von Angst, Kontrolle und Geheimnissen als die der weißen, hellen Bauten von Neustadt, einer autarken "Lebensmaschinerie" in den Vororten von Raum und Zeit. Mit der Unterstützung einer mütterlichen Freundin und Kollegin verlässt Hannah ihren gewalttätigen Freund und zieht in ein höherliegendes, sozial besser gestelltes Stockwerk in ihrem Gebäude. Hier wird ihr Leben sehr schnell aus der Bahn geworfen. Warum wird sie von ihren neuen Nachbarn beobachtet und vom Internen Sicherheitssystem ausspioniert? Warum hat sich die vorherige Mieterin ihrer Wohnung umgebracht? Hannah wird von Visionen befallen - oder sind diese sogar real? -, dass sie ihren Mann erschießt. Es scheint, als hätten sich alle, auch ihr Liebhaber, ein Detektiv, gegen sie verschworen. Ihre einzige Hoffnung ist ihre Freundschaft mit Anna, einer Art "umgekehrten" Hannah, die gegen die allgegenwärtige Kontrolle und Überwachung in Neustadt rebelliert. Als ihre beiden Identitäten zu verschmelzen scheinen und die Grenzen von Manipulierenden und Manipulierten zusehends verschwimmen, setzt eine Paranoia ein, die zu einer explosiven Kollision von Realität, Traum und Gewalt wird... 
 
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